Auf kwerfeldein.de gibt es wiedermal eine Leseraktion. Es wurden zwei Bilder gestellt die man bearbeiten kann, ganz nach Lust und Laune. Theoretisch kann man sich die Bilder auch ausdrucken und “physikalisch” bearbeiten, ich habe mich allerdings für die Photoshop-Variante entschieden 😉

Es gibt zwei Bilder, das Eine ist von einem Mann der in einem leeren Pool auf dem Grund “surft”, das Zweite ist eine Landschaft voller Strommasten. Irgendwie sagte mir das mehr Strommastenbild zu und habe mich entsprechend dafür entschieden.

Kreativitätsfindung

Nur was macht man mit einer grünen Wiese, einem wolkigen Himmel und ner Menge Strommasten die sich in die Ferne ziehen? Vielleicht lässt man einen Mann auf den Stromleitungen surfen? Nääh. Die Wolken laden zu einem Weltuntergangsspektael ein; Viel zu  vorausschaubar! Die Wiese mit Wasser ersetzen, die Strommasten auf Bojen setzen und ein paar Wellen hinzufügen? Joa, klingt geil, aber drei Uniprojekte warten nur so darauf endlich fertig zu werden…Eigentlich mag ich ja diese kontrastarmen, flach aussehenden und hellen, leicht chromatisch ausschauenenden Bilder. Vor allem kann man wenn das Bild dann doch nicht passt eine ganz leichte Sepiafärbung mit ein bringen und das Ganze sieht so modern verträumt aus. So why not, let’s go. Wurde eh Zeit das Ganze mal auszuprobieren.

Zuerst habe ich versucht die Tiefen etwas aufzuhellen. Hier gibt es sicherlich 100 verschiedene Ansatzmöglichkeiten, ich als Gradiationskurvenliebhaber wähle aber natürlich diese. Leicht an den Tiefen zupfen und danach in den Lichtern wieder verankern und auf die Grundlinie zurück ziehen. Joa, kann man so nehmen. Der Himmel – der muss blauer werden, aber nicht zu blau! Neue Ebene, Farbfüllung, irgend einen Aquaton gewählt, 10% Deckkraft und via Ebenenmaske mit dem Gradiationswerkzeug den Himmel selektiert. Funktioniert. Die Sonne, so sieht es aus, schien wohl im Rücken des Fotografen, also muss eine künstliche Sonne her. Durch einen radialen Verlauf von Weiß zu Transparent in der linken oberen Ecke wird das Bild direkt noch etwas heller. Mit einer Tonwertkorrektur und einer weiteren Ebenenmaske habe ich das Grün noch etwas weiter entfernt und Kontrast in den einzelnen Kanälen genommen oder verstärkt. Das Foto ist immer noch recht farbenfroh. Sieht eigentlich gut aus.
Nein, das wollte ich nicht! Also muss ein Schwarz-Weiß-Filter her und die Deckkraft wird auf 43% reduziert. Anschließend habe ich noch ein wenig die gesamte Helligkeit erhöht, sodass gerade noch eine Zeichnung in den helleren Bereichen in den Wolken ersichtlich ist. Yeah, that’s it.

Sicherlich geht da noch was, Ebenenoptionen und Variationen gibt es zu Hauf. Aber mir reicht es erstmal, der Arbeitsberg wird immerhin nicht von alleine kleiner.

Cedric

Liebe in jeder Zeile Code, egal ob Java, PHP, Groovy oder HTML. Größter Spaß: Facebook-Development und CSS3-Spielereien.